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Bereits in jungen Jahren entwickelte George Widener (*1962 in Covington, Kentucky) eine große Leidenschaft für komplizierte mathematische Berechnungen, Zahlenspiele, Statistiken, Daten und Kalender. Diese Faszination übersetzt Widener in eine künstlerische Arbeit, die komplexe Kalender und Palindrome, historische Landschaften und fernöstliche Schriftrollen umfasst. Seit 2000 liegt der Schwerpunkt vor allem auf großformatigen, hochkomplexen Zeichnungen, in denen er unterschiedliche Aspekte aus der Kartografie, Mathematik und Numerologie mit einfließen lässt. Detaillierte architektonische Strukturen, Datenlisten, Statistiken und Berechnungen auf der Grundlage des magischen Vierecks bilden dabei ein Raster aus Zahlen und Zahlen-korrelationen, mit dem Ziel, zeitgeschichtliche Zusammenhänge und Entwicklungen wie auch die Kodierung von Zufallssystemen und die Willkür der Geschichte offen zu legen. Erst später wurde bekannt, dass Widener ein Savant ist mit Asperger Syndrom.
Mit seinen Arbeiten ist George Widener international präsent, zuletzt in Gruppenausstellungen im Michael Kohler Arts Center, Wisconsin, sowie bei „Weltenwandler“ in der Schirn Kunsthalle, Frankfurt und im Museum of Everything bei „Exhibition 1“ in London.
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