Hipkiss

*1964

  • Capitule 11, 2018, Mischtechnik auf Papier, 42 x 40 cm
  • Capitule 14, 2018, Mischtechnik auf Papier, 43 x 40 cm
  • Installationsfoto „Pit Land (Against Sea)“, 2019
  • Instar 7, 2019, Mischtechnik auf Papier, 165 x 40 cm
  • Imago 10, 2018, Mischtechnik auf Papier, 226 x 40 cm
  • Detailfoto der Arbeit Imago I0 , 2018
  • Imago 1, 2018, Mischtechnik auf Papier, 226 x 40 cm
  • Detailfoto der Arbeit Imago I , 2018
  • Installationsfoto „Pit Land (Against Sea)“, 2019
  • Yes But No But, 2014, Mischtechnik auf Papier, 59 x 118 cm
  • Half Lie, 2011, Mischtechnik auf Papier, 73 x 111 cm
  • Fame the Shame, 2013, Mischtechnik auf Papier, jeweils 20 x 13cm
  • …The East, 2013, Mischtechnik auf Papier, jeweils 20 x 13cm
  • Instar 1, 2018, Mischtechnik auf Papier, 165 x 40 cm
  • Capitule 6, 2018, Mischtechnik auf Papier, 40 x 36 cm
  • Installationsfoto „Pit Land (Against Sea)“, 2019

Seit den frühen 1980er Jahren arbeiten Chris und Alpha Mason – gemeinsam als „Hipkiss“ bekannt - an einer kompromisslosen visuellen Ikonographie, die hypnotisierend, wenn nicht geradezu visionär wirkt. Nachdem sie im Jahre 2000 ihrer Heimat England den Rücken kehrten, zogen sie kurz nach 9/11 in die französische Provinz. Das produktive Hipkiss-Oeuvre ist seither das Ergebnis eines symbiotischen Zusammenspiels zweier Individuen, zweier Komplizen vereinigt in einem kreativen Prozess der sowohl thematisch wie auch formell von einer Beziehung geprägt ist und sich durch einen kontinuierlichen Austausch von Ideen und Techniken weiterentwickelt. Typisch für die überdimensionalen Hipkiss- Panoramen ist ein detailtreuer und gleichzeitig anarchischer Stil von außerordentlicher Präzision und formeller Beherrschung, der eine, oftmals von mutierten, androgynen Kämpfern (und Hipkiss Alter Egos) besiedelten, post-industrielle, feministische Parallelwelt darstellt. Die unterschwellige Bedrohung in den technoiden Hipkiss-Landschaften wird von utopischen Gegenentwürfen unheimlicher Schönheit gekontert. In diesem Sinne enthüllt das Werk von Hipkiss auch die inhärenten kreativen Prozesse und verdeutlich gleichzeitig eine Tatsache die gerne übersehen wird: dass die Zeichnungen des Künstlerduos nicht bloß das Ergebnis weltfremder Eigenbrötlerei sind, sondern vielmehr von Fantasie und Realitätsbezug lebende Visionen unserer Welt.

Neben Einzelausstellungen wie Bulwark / The Drawing Center, New York, Drawings / INTUIT, Chicago sowie Mercury Springtime / John Michael Kohler Art Center, Sheboygan nahm Hipkiss an zahlreichen Gruppenausstellung teil u.a Tate Britain, London; KW Institute for Contemporary Art, Berlin; La Maison Rouge, Paris, New Museum, New York; David Zwirner, New York (System and Vision, in Kollaboration mit Delmes & Zander). Werke von Hipkiss befinden sich in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen z.B.: Metropolitan Museum of Art; Kupferstichkabinett, Berlin; Museum Boijmans Van Beuningen, Rotterdam; FRAC Occitanie, Whitworth, Manchester and the Treger/Saint Silvestre Collection. Hipkiss wurde dreimal mit dem Pollock-Krasner Award ausgezeichnet.